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Wenn wir Salzdahlumer/innen der ersten urkund- lichen Erwähnung unseres Heimatortes im Jahre 888 gedenken, so ist damit natürlich nichts über das wahre Alter dieses Ortes ausgesagt. Die ersten Spuren menschlicher Besiedelung stammen aus der mittleren Steinzeit. Vermutlich schon früh war das Vorkommen von Salz ein Grund hier zu siedeln. Dieses Salzvorkommen ist auch als Namensgeber zu betrachten, von "Dalhem" über "Saltdalheim" und "Dalum" zu "Salzdahlum".
Der Salzberg liegt an der Straße nach Sickte, kurz bevor die Straße die Wabe überquert, auf der rechten Seite. Hier wurde Sole aus zwei Brunnen geschöpft und in großen Pfannen ausgesiedet. Dieses Gewerk wurde bis 1852 ausgeübt. In diesem Bereich existiert heute noch ein Naturdenkmal, wo seltene Salz- pflanzen vorkommen.
Die wichtigste Erwerbsquelle bis in die Neuzeit hinein war die Landwirtschaft. Noch heute prägen landwirtschaftliche Hofanlagen das Ortsbild, wobei die Anzahl der Höfe stark zurückgegangen ist.
Etwa 1670 begann eine Entwicklung, die das Leben in unserem Dorfe stark beeinflusste und Salzdahlum in ganz Deutschland und darüber hinaus bekannt machte: das Lustschloss Salzdahlum wurde geplant und errichtet. Herzog Anton Ulrich verwirklichte hier seinen Traum, ein prächtiges Schloss errichten zu lassen, um das ihn viele Regenten beneiden würden. Aus chronischem Geldmangel heraus wurde dieses Schloss allerdings in großen Teilen aus Holz errichtet, welches kunstvoll bemalt wurde und so Marmor oder ähnliche Baustoffe vortäuschte. Aufgrund der Bauweise begann schon recht früh der Verfall, welcher durch Versteigerung und Abriss ab 1810 endete.
Große und berühmte Häupter besuchten in dieser Periode unseren Ort. Peter der Große weilte hier ebenso wie Johann Wolfgang von Goethe. Kunstwerke und ein prächtiger Park sorgten für ein entsprechendes Ambiente. Heute sind nur noch wenige Relikte aus dieser Zeit im Ort zu sehen, wenige Gebäude und einige Kunstwerke.
Ein Schlossmodell und einige Gegenstände daraus können im Museum im Schloss Wolfenbüttel besichtigt werden.
Bereits seit der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts steht der heutige Kirchenbau, er wurde zeitgleich mit dem Braunschweiger Dom zur Zeit Heinrich des Löwen errichtet. Damals wie heute bestimmte der Anblick des wuchtigen Turmes unser Dorfbild schon von weitem.
In der neueren Zeit wurde intensiv am Ausbau der Infrastruktur gearbeitet, so konnten Grundschule und Kindergarten an den Erfordernissen ausgerichtet modernisiert und erweitert werden. Die Ausweisung von Neubaugebieten ist vorerst abgeschlossen, die vorhandenen infrastrukturellen Kapazitäten lassen zurzeit eine Ausdehnung des Ortes nicht zu. Derzeit leben circa 1 700 Menschen in Salzdahlum.
Salzdahlum wird aber auch geprägt durch ein sehr reges Leben in Vereinen und Verbänden, ein gemeinsamer Festausschuss plant Feste und Veranstaltungen für die Dorfgemeinschaft. Es gibt sehr aktive Altenkreise, die einen Großteil der Senior/innen- Arbeit gestalten.
Salzdahlum besitzt auch ein eigenes Ortswappen, was die Identität nach außen nachhaltig stärken soll. Eine Ortschronik, welche die lange und illustre Geschichte wiedergeben soll, ist in Vorbereitung.
Insgesamt kann man mit Fug und Recht behaupten: Die Salzdahlumer/innen sind stolz auf ihre Geschichte und wollen auch ihre Zukunft aktiv und lebenswert gestalten.
Ralf Achilles, Ortsbürgermeister, Herbst 2002

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